Wer sind die Besserwisser?

20 October, 2017

Hallo zusammen!

Willkommen bei unserem Blog – egal ob Ihr Kommilitoninnen, Kommilitonen, Lehrer, Eltern, Schüler, Studenten oder einfach nur neugierig seid. Wir freuen uns darüber, dass Ihr Interesse an der deutschen Sprache habt – genau wie wir.

Mit diesem Blog möchten wir darüber berichten, wie es ist, an der Linnéuniversität in Växjö Deutsch zu studieren. Hier werden wir Einträge publizieren, u.a. über Veranstaltungen, den Unterricht an der Universität, was man mit dem Fach Deutsch tatsächlich an der Uni und auch im Berufsleben machen kann. Wir berichten über unsere persönlichen Erfahrungen vom Studium und warum es heutzutage so wichtig und nützlich ist, Deutsch zu lernen.

Doch wer sind eigentlich die Besserwisser?

Wir sind Studierende an der Linnéuniversität mit vielen unterschiedlichen Verbindungen zu der deutschen Sprache und den deutschsprachigen Ländern. Wir studieren unterschiedliche Fächer, Kurse und Programme und stammen aus verschiedenen Ländern. Eins vereint uns jedoch: Ein gemeinsames Interesse an der deutschen Sprache.

Viel Freude beim Lesen wünschen

Die Besserwisser

Deutsch – ein Pluspunkt fürs Leben:)

18 January, 2020

Språkdagen Ein spannender Tag!

Am 10. Januar besuchten uns 80 Gymnasialschüler mit ihren Lehrern, um sich an der Universität umzuschauen und sich über unsere Ausbildungen zu informieren.

Auf dem Foto sieht man unseren Kollegen Thomas Marten, der enthusiastisch mit den Zuhörern spricht. Besonders interessant ist es immer, wenn unsere Studenten über ihre Erfahrungen berichten. Auch in diesem Jahr hatten wir wieder Studierende, die die Bachelorprogramme Sprache- Kultur und Kommunikation, Sprache und Politik, das Lehrerprogramm und Berlin repräsentieren. Als Gäste konnten wir Ebba Blank von Lidl begrüssen, die aufzeigte, wie wichtig Deutsch für das Berufsleben ist. Bei Lidl ist Deutsch die Konzernsprache und fast alle Mitarbeiter benutzen die Sprache fast täglich.

Wie kann man seine Sprachkenntnisse dokumentieren? Dagmar Eickel vom Goethe-Institut stellte vor, dass Goethe-Prüfungen ein ausgezeichneter Weg sind, ein Zertifkat für seine Kenntnisse zu erhalten.

Neugierig geworden? Melde dich gern für mehr Information bei: Corina.Lowe@lnu.se

E-Tandem mit Studenten aus Polen

20 December, 2019

Gerade läuft bei uns ein Projekt, das unseren Studierenden die Möglichkeit gibt, internationale Kontakte zu knüpfen und Deutsch als Arbeitssprache zu benutzen. Bereits zum zweiten Mal treffen wir Studierende der Technischen Universität in Gliwice (Schlesischen Technischen Universität – Politechnika Śląska.

Meine Kollegin Renata Pelka und ich haben uns dieses Mal als Aufgabe ausgedacht, dass die Studierenden mit dem aktuellen Thema Klimawandel arbeiten sollen, Beispiele aus ihrem konkreten Umfeld dokumentieren und Tips geben sollten, was jeder von uns konkret machen kann, um die Umwelt zu schützen.

Als Kommunikationsmittel nutzen wir Flipgrid (https://info.flipgrid.com/), um kleine Filme zu drehen,  sowie Padlet (https://sv.padlet.com/), um die Ideen zu sammeln und als Anschlagstafel.

Das Projekt läuft über mehrere Wochen und wir sind auf die Ergebnisse gespannt!

Nikolauskaffee

13 December, 2019

Am Nachmittag des 3. Dezembers hatten wir ein schönes gemeinsames Nikolauskaffeetrinken im deutschen Sprachinstitut hier an der Linné-Universität. Es haben sich sowohl deutschsprachige Austauschstudenten als auch Deutsch lernende Studenten mit dem Kollegium im F-Haus getroffen. Obwohl der eigentliche Nikolaustag ja erst am 6. Dezember gefeiert wird, wollten wir uns es nicht entgehen lassen einen gemeinsamen Termin für dieses gemütliche Beisammensein zu finden. Wir waren eine gemütliche Runde und haben leckeren, direkt aus Deutschland importierten, warmen Kinderpunsch getrunken und Weihnachtsplätzchen, Lebkuchen und Christstollen gegessen.

Besonders der Kinderpunsch und Lebkuchen haben mich an meine Kindheit erinnert und glückliche weihnachtliche Momente hervorgerufen. Im Winter ist es besonders schön und gemütlich sich mit einem warmen Getränk und einer Leckerei hinzusetzen und sich nett zu unterhalten.

Danke an alle die teilgenommen haben, es war ein sehr schöner Nachmittag.

 

 

Warum lernt man Fremdsprachen?

6 December, 2019

Durch die Globalisierung und den weiteren technischen Fortschritt unserer heutigen Gesellschaft, können wir heutzutage miteinander viel einfacher kommunizieren. Ob man in der gleichen Stadt oder auf der anderen Seite der Welt wohnt, spielt dabei keine Rolle. Als ich nach Deutschland vor 2 Jahren umgezogen bin, waren meine Englischkenntnisse nicht genug, um auch im Alltag durchzukommen. Ich machte also Deutschkurse, also etwas was ich bisher in meinem Leben nie glauben hätte. Jetzt kommen wir endlich zu der Frage: Warum lernt man eigentlich Fremdsprachen?

Aus meiner Sicht war es einfach. Ich habe meine Freundin in Australien kennengelernt und zog später nach Deutschland um. Einerseits wollte ich mich mit ihrer Familie unterhalten können, andererseits musste ich es machen um in Jena, wo wir wohnten, durch den Alltag durchzukommen und tatsächlich auch um später studieren zu können. Das war meine damalige Motivation Deutsch zu lernen.

Wenn man durch die Sprachenbarriere bricht, erweitert man seine eigenen Möglichkeiten. Durch das Fremdsprachenlernen öffnet sich viele mögliche berufliche Karrieren, wie Dolmetscher, Übersetzer, Lehrer oder vielleicht will man bessere Verhandlungen mit den Handelspartnern anderen Länder führen können.

Neugier auf eine andere Welt und Kultur beim Reisen in anderen Ländern spielt beim Sprachenlernen auch eine Rolle. Nichts ist mehr interessant als sich mit den Einwohnern eines Landes unterhalten zu können.

Was mir am besten gefällt beim Fremdsprachen lernen ist, dass ich mich mit mehreren Menschen aller Welt unterhalten kann und neue Freundschaften und Kontakten schließen kann.

Die eigene Motivation, um eine Sprache zu lernen, ob es wegen der Arbeit, der Liebe, dem Reisen oder aus Spaß ist, kommt manchmal in dem Leben lustigerweise zusammen, ohne dass man etwas dafür machen muss. Alte Träume und Ziele könnte auch einen Grund dafür sein, dass du noch eine weitere Sprache lernen möchtest!

Viel Erfolg beim Sprachenlernen!

Autor: Olle Anjou, 1TY100

 

Baklängesintervju som utförs av studenter inom språk, kultur, kommunikationsprogrammet

29 November, 2019

Det här inlägget är på svenska för att jag vill dela med mig med ett tips. Sedan några år tillbaka arbetar vi inom SKK-programmet med något som jag kallar för Från dag 1 – din karriär startar här. Detta innbär att vi erbjuda regelbundna inslag att studenter får träffar karriärvägledare och lär sig mer om hur de successivt kan bygga upp sitt professionella nätverk. Ett led i det hela är att de ska genomföra baklängesintervjuar. Så här går det till: Read the rest of this entry »

Meine Eindrücke von Wismar

22 November, 2019

Linnea Sverker aus dem Kurs 1TY100 berichtet von ihrer Reise nach Norddeutschland:

Stadtansicht Wismar: Marktplatz

Als ich vorige Woche Urlaub in Lübeck zusammen mit meiner Familie gemacht habe, sind wir für eine Tag nach der kleine Stadt Wismar gefahren. Wismar liegt ungefähr eine Stunde weg von Lübeck, und ist sowie Lübeck eine alte Hansestadt. Read the rest of this entry »

Mein Leben als Politiker

8 November, 2019

Unser Student Marcus Karlén gibt uns hier einen Einblick in seine wichtige Aufgabe als Politiker im Stadtparlament

Seit fünf Jahre interessiere ich mich sehr für Politik. Und was meine ich mit wirklich interessiert – ich lese jeden Tag die Zeitung und auch viele Artikel und Medien, die die ganze Welt inkludieren, besonders Amerika, Europa und na klar Schweden. Aber auch lokale Medien kann ich nennen zum Beispiel Smålandsposten. Und über was lese ich? Alles? Am meisten interessiere ich mich  für Politik, soziale Probleme und neue Forschung. Außerdem ein bisschen für Sport – Fußball und Eishockey. Read the rest of this entry »

Ungewöhnliche Wörter in der deutschen Sprache

1 November, 2019

Manchmal stößt man beim Sprachenlernen auf Wörter, über die man sich wundert. Hopppla, nun hat mir doch der Druckfehlerteufel einen üblen Streich gespielt, als hier ein drittes P im Wort “Hoppla” stehen geblieben ist.

Der Druckfehlerteufel ist eine imaginäre Gestalt, die für Fehler in gedruckten Werken verantwortlich gemacht wird. Das Wort wird nach Auskunft des DWDS, Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache, heute eher selten benutzt. Untersucht man die Herkunft des Wortes ein wenig genauer, dann ist es nachweislich im 18. Jahrhundert sehr gebräuchlich. Damals wurden im Druckprozess noch manuell die Buchstaben gesetzt und die Drucker brauchten wohl einen Sündenbock, wenn etwas schief ging. Das Wort bezeichnet “ein beim abdruck stehen gebliebener fehler des setzers, erratum typographicum” (nach Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, DWDS Druckfehler). In der Berufssprache der Drucker gibt es noch eine ganze Reihe ungewöhnlicher Wörter, die darauf hinweisen, dass es ein sehr altes Handwerk ist. Wussten Sie z.B. was ein Hurenkind ist? Das Wort, auch Hurensohn, Hundesohn oder heutzutage meist Witwe genannt, bezeichnet den Fehler, wenn die letzte Zeile eines Absatzes auf einer Seite anfängt

und erst auf der nächsten Seite beendet wird. Ungefähr so wie ich das hier angedeutet habe.  Das Wort taucht erstmals Ende des 19. Jahrhunderts auf, in der Zeit der Industrialisierung, die auch vor dem Druckereigewerbe nicht haltmachte. Der Maschinenschriftsatz wurde eingeführt, immer mehr Drucksachen produziert und eine neue proletarisierte Fachsprache geschaffen. Die Bezeichnung Hurenkind (Kind einer Prostituierten) deutet  darauf hin, dass es damals oft Männer waren, die in diesem Beruf arbeiteten und unverheiratete Mütter einen schweren Stand in der Gesellschaft hatten.

 

Welche ungewöhnlichen Wörter sind Ihnen begegnet?

Weißes Papier

25 October, 2019

 

Kennen Sie die Angst vor weißem Papier, die einen überfallen kann, wenn man einen Aufsatz schreiben soll? Man fühlt sich wie blockiert, weil einem nichts einfällt?

Dann sind Sie nicht allein, denn viele, auch berühmte Schriftsteller leiden an Schreibblockaden, wie dieses Phänomen auf Deutsch genannt wird.  Stephen King hat darüber mehrfach berichtet, auch Douglas Adams, Ernest Hemingway oder Robert Walser sollen davon betroffen sein. Read the rest of this entry »

Wie erklärt man einem Deutschen….

18 October, 2019

Blog Thema Wohnen in Schweden – Hyresrätt und Bostadsrätt:

Texte von schwedischen Deutschstudenten, die einem Deutschen, die verschiedenen Wohnweisen in Schweden erklären sollen.

Bostadsrätt und Hyresrätt

Wenn du eine Wohnung in Schweden suchst, findest du vielleicht, dass es ganz lustig ist. Erst musst du entscheiden, ob du eine Wohnung kaufen oder mieten möchtest. Möchtest du eine kaufen, dann solltest du nach einem Bostadsrätt schauen. Möchtest du eine mieten, dann solltest du nach einem Hyresrätt schauen. Übersetzt man die Wörter Wort für Wort dann bedeutet Bostad Wohnsitz, Hyra Miete/Mietung, und Rätt ist Recht/Anrecht.

Was ist denn der Unterschied zwischen einem Bostadsrätt und Hyresrätt? Zu Anfang, wenn du eine Bostadsrätt hast, machst du alles selbst, Renovierungen, wenn die Toalette oder der Herd kaputt geht musst du das selbst renovieren oder ein Heimwerker anstellen, aber mit einem Hyresrätt macht deiner Vermieter das.

Auch wichtig zu wissen ist, dass wenn man ein Hyresrätt sucht, es eine Art Schlange gibt. Bostadskö nennt man diese. Man muss sich anmelden und danach kriegt man für jeden Tag, den man wartet, einen Punkt. Wenn du viele Punkte hast kannst du eine Wohnung suchen.

Viel Glück!   

Verfasst von Daniel Galian

 

Hyresrätt und Bostadsrätt

Hyresrätt

Ein Hyresrätt ist eine Wohnung, für welche man jeden Monat bezahlt. Um ein Hyresrätt zu kriegen, muss man sich oft in einer Schlange für Wohnungen stellen. Viele Schlangen-Systeme haben das Prinzip, dass man jeden Tag einen Punkt bekommt. Je mehr Punkte man hat, desto leichter ist es ein Hyresrätt zu bekommen. Manchmal muss man für mehrere Jahre in der Schlange stehen, und in anderen Fällen kann man ein Hyresrätt relativ schnell bekommen.

Bostadsrätt

Ein Bostadsrätt kann man mit einem Haus vergleichen. Man bezahlt die große Summe direkt, oder man kann eine Bankanleihe nehmen, um sich das Bostadsrätt zu leisten. Im Vergleich zu einem Hyresrätt, muss man auch bei dem Bostadsrätt eine monatliche Miete bezahlen. Meistens ist die Miete nicht so hoch wie beim Hyresrätt, aber manchmal kann es so sein. Die Miete geht zu dem Unterhalten von dem Bostadsrätt. Wenn man sich für ein Bostadsrätt interessiert, kann man in einer Führung mit einem Makler teilnehmen. Der Vorteil mit einem Bostadsrätt ist, dass man eine größere Freiheit hat, als in einem Hyresrätt. Man kann zum Beispiel malen, tapezieren oder renovieren; bei einem Hyresrätt ist es schwieriger eine Erlaubnis dafür von dem Vermieter zu kriegen. Der Nachteil mit einem Bostadsrätt ist, dass sich nicht alle ein Bostadsrätt leisten können. Mehrere Menschen können sich nicht einmal eine Bankanleihe leisten.

Hyresrätt – Mietrecht

Bostadsrätt – Eigentumsrecht

Verfasst von Linnéa Sverker

 

Wohnen in Schweden

In Schweden gibt es im Wohnungsmarkt drei verschiedene Weisen im Gesetz: Mietrecht, Wohnungsrecht und Eigentumsrecht.

Mit Mietrecht ist gemeint, dass man das Recht zum Wohnen hat, wenn man Miete bezahlt. Man hat auch die Pflicht die Wohnung zu schützen, und die anderen Nachbarn nicht zu stören.

Mit Wohnungsrecht ist gemeint, dass man ein stärkeres Recht zum Wohnen hat. Man muss einen Kapitaleinsatz vorbringen, und zusammen mit den anderen Mitgliedern verwaltet man das Haus.

Mit Eigentumsrecht ist gemeint, dass man die Wohnung oder das Haus als Eigentümer besitzt. Man kann das Eigentumsrecht nicht verlieren. Man bestimmt selbst, und man ist selbst verantworlich. Diese Eigentümer werden oft mit Bankleihen erworben.

Aber in Schweden gibt es ein Mangel an Wohnungen, wegen geringer Bauproduktionen und einem schnellen Bevölkerungswachstum.

Verfasst von Johan Nilsson