Hallo Luisa – wie war deine Zeit als Praktikantin?

13:46 by besserwisser

Luisa war nun 6 Monate als Praktikantin bei uns. Zeit für ein abschließendes Gespräch.

Hattest du dir deine Arbeitsaufgaben so vorgestellt?

Ich fand toll, dass ich mit so verschiedenen Aufgaben arbeiten durfte. Spannend war auch, einen Hintergrundeinblick zu bekommen. Wie werden Unikurse organisiert, wie viele Schritte sind notwendig, um einen guten Unterricht zu planen, wie viel Verwaltung gehört dazu? Die Treffen im Kollegenkreis, die dynamische Atmosphäre und die Diskussionen darüber, wie man das Fach weiter entwickeln, aber auch wie man jeden Studenten fördern kann, waren sehr aufschlussreich. Das hatte ich nicht so erwartet.

Ich habe ja auch selber unterrichtet und fand es aufregend, dass ich mit meiner Kollegin Christina den 2 Tages-Weiterbildungskurs für Leute, die im Tourismus arbeiten, planen und durchführen durfte. Erwachsene und vor alle Leute mit viel Berufserfahrung zu unterrichten, davor war ich schon etwas nervös.

Du hast das ja prima gemeistert und der Kurs wurde ein voller Erfolg!

Die Arbeitsatmosphäre hat mir wirklich gut gefallen. Im Fach pflegt ihr einen netten Umgang miteinander. Ich hatte ein schönes Büro und somit kurze Wege zu allen Kollegen, konnte aber auch mal von zu Hause aus arbeiten.

Meine Gedanken sind jetzt vielleicht nicht ganz so geordnet, aber wenn du mich fragst, was ich richtig gut fand, dann das, dass ihr mir Aufgaben gegeben habt, die mich richtig gefordert haben und mit denen ich eigenverantwortlich arbeiten konnte.

Selber im Sprachlabor und auch den Konversationsunterricht zu unterrichten, war schon eine Herausforderung! Ich habe den Unterricht vorher geplant und bin gut mit der Zeit hingekommen. Aber mir haben auch die Verwaltungsaufgaben Spaß gemacht, Budgetarbeit, Stundenplanung, Material für einige Teilkurse zusammenzustellen das hatte schon was Kreatives.

Mir hat der Umgang mit den Studenten und Kollegen gut gefallen.

Wer sollte sich auf ein Praktikum bei uns bewerben?

Ganz allgemein finde ich, dass man nicht unbedingt eine Lehrerausbildung haben muss. Die Hauptsache ist, Freude daran, Studenten zu unterrichten und gern administrative Sachen zu machen. Alles andere findet sich! Man sollte sich für Universitätsabläufe und für das Fach Deutsch interessieren.

Was hast du über dich  gelernt in der Zeit?

Das es gar nicht so schwer war zu unterrichten, und dass eine gute Unterrichtsvorbereitung wichtig ist. Es hat mir auch geholfen, dass Angela bei mir im Unterricht hospitiert hat. Ihr Feedback war, dass ich eine gute Präsenz im Klassenzimmer habe, allerdings lauter reden muss.

Die Studenten im A-Kurs haben es mir auch leicht gemacht, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Sie waren immer sehr interessiert.

Was gibst du mir, deiner Betreuerin, noch als Tipps mit?

Ich finde es gut, dass wir jede Woche einen Arbeitsplan besprochen haben, also den Plan für Praktikanten unbedingt beibehalten. Auch die wöchentlichen Gespräche und das regelmäßige Feedback! Du bist die Chefin, hast mir aber auch viel Freiheit gelassen.

 

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