Tyska in Berlin

09:00 by besserwisser

Unsere Studentin Sandra erzählt, wie ihr großes Interesse für die deutsche Sprache sie auf ihrem Weg dahin herauszufinden, was sie wirklich machen will, geleitet hat. 

Mein Name ist Sandra und ich komme aus einem kleinen Dorf in Skåne. Schon früh im Gymnasium habe ich Deutsch gemocht. Keine Sprache im Allgemeinen, nur Deutsch. Es ist eigentlich schwierig für mich mit der Sprache, aber ich finde Deutsch interessant. Bevor ich mein Studium an der Universität begann, beschloss ich zu tun, was mir am meisten Spaß macht.

Ein ganzes Jahr lang habe ich ,,Kunst und Form” außerhalb von Jönköping studiert. Dort habe ich unter anderem gelernt, wie man mit Keramik arbeitet, Fotografie, Malerei und Textildrucke macht. Als es Zeit wurde, sich an der Universität zu bewerben, wählte ich zwischen zwei Möglichkeiten, der Lehrerausbildung oder Deutsch in Berlin. Wenn ich zurückblicke, muss ich sagen, dass ich leider entschieden habe, als Lehrer zu studieren. Nachdem ich zwei verschiedene Lehrerausbildungen ohne Abschluss in beiden studiert habe, ist mir klar geworden, dass dies nicht der richtige Weg für mich war.

Anstatt im Herbst 2015 in Berlin Deutsch zu lernen, habe ich den Kurs im Frühjahr 2020 in Berlin begonnen. Jetzt sitze ich hier, bin 25 Jahre alt und mache was mir am meisten Spaß macht. Um ganz ehrlich zu sein, der zweitgrößte Spaß, den ich kenne, denn ich beschäftige mich lieber mit Töpfern oder Malen, als deutsche Grammatik zu lernen. Im Moment habe ich keine Ahnung, was ich mit der deutschen Sprache machen sollte, nur, dass ich weiter Deutsch lernen möchte. Ich weiß jedoch, dass ich ab Herbst an der Linnaeus University ,,Sprache, Kommunikation und Kultur” studieren möchte. Das Programm gibt mir die Möglichkeit, weiter Deutsch zu lernen, gibt mir aber auch eine Ausbildung, die ich interessant finde.

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