Bücher gegen Langeweile

09:00 by besserwisser

 

Hallo! Mein Name ist Nicolas, ich bin in Deutschland geboren und in einem kleineren Dorf außerhalb von Växjö aufgewachsen. Ich habe schon immer gerne gelesen und in meiner Kindheit habe ich viele deutsche Bücher gelesen, um meine Muttersprache beizubehalten und um meinen Wortschatz zu vergrößern. Wie viele habe ich in meiner Jugend teilweise meine Leselust verloren. Aber wärend meinem Studiums in Berlin im Herbst fand ich sie wieder. Jetzt, wo viele von uns in Quarantäne sind, brauchen wir etwas alles zu tun und deshalb gebe ich euch heute ein paar Büchertipps.  

Ich dachte mir, dass ich mit ein paar Kinderbüchern anfange, falls ihr vielleicht eure Kinder beschäftigen wollt, während ihr im Home-Office seid. Für kleinere Kinder empfehle ich die Bücher der Schriftstellerin Cornelia Funke. Ihr Buch Drachenreiter (1997) war eins meiner Lieblingsbücher, als ich klein war. Drachenreiter ist eine sehr schöne Abenteuergeschichte, voll von Fantasie. Sie ist spannend und zugleich lustig. Cornelia Funke hat auch die “Tintenherz”- oder die “Reckless”- Reihen geschrieben, die eher an Jugendliche gerichtet sind. 

Einen anderen Schriftsteller, den ich empfehlen kann, ist Walter Moers. Seine Fantasybücher handeln von dem Leben der Bewohner seiner Fantasywelt “Zamonien” und sie sind voller Humor. Walter Moers ist auch der Erfinder der Figur “Käpt’n Blaubär”, um den es im Buch Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär (1999) geht. Käpt’n Blaubär ist auch aus einer Fernsehserie bekannt. Wie ihr sicher gemerkt habt, habe ich als Kind und Jugendlicher fast nur Fantasy gelesen. 

Ich habe zwar noch nicht so viele deutsche Bücher für Erwachsene gelesen, aber ich habe trotzdem ein paar Empfehlungen. Meine erste Buchempfehlung ist Die Entdeckung der Currywurst (1993) von Uwe Timm. Es war eins der Bücher, die ich in meinen Literaturkurs in Berlin gelesen habe und es hat mir sehr gefallen. Es ist eine Liebesgeschichte, die in Deutschland am Ende des zweiten Weltkrieges spielt. Es handelt von Lena Brücker, die zum Ende des Krieges den fahnenflüchtigen Soldaten Hermann Bremer aufnimmt und ihn bei sich Zuhause versteckt. Dass, was mir am meisten mit dem Buch gefallen hat, war der Einblick in den Alltag am Ende des Krieges. 

Das nächste Buch ist zwar nicht von einer deutschen Schriftstellerin geschrieben, aber die deutsche Übersetzung ist trotzdem sehr gut: Die Geschichte der Bienen (2015) von der Norwegerin Maja Lunde. Die Handlung folgt drei Familiengeschichten, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen und alle miteinander verbunden sind. Eine spielt in der Vergangenheit, wo ein Forscher eine neue Art von Bienenstock erfinden will, eine in der Gegenwart, wo amerikanische Imker erstmals mit dem Bienensterben konfrontiert werden und eine in einer düsteren Zukunft, wo die Bienen und andere Pollinatoren ausgestorben sind.

Ich hoffe, dass ein paar von diesen Büchern vielleicht euer Interesse geweckt haben und falls ihr vielleicht auch ein paar Büchertipps für mich habt, könnt ihr sie mir gerne schicken. Alles Gute, Nicolas.

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