Komm, wir ziehen nach Deutschland!

November 30th, 2018 by besserwisser

Wenn es in der Schule um die Aussprache von Deutsch geht, gibt es nur eine Methode für das Lernen – Übung. Denn Übung macht den Meister, nicht wahr? Um die deutsche Sprache zu lernen, muss man Wörter und grammatische Regeln kennen, aber es ist nicht wie viele andere Studiengänge wo man nur liest, liest, liest und memoriert. Es ist lebendig und wir lassen es immer lebendig sein. Übung macht nicht nur den Meister, sie macht auch viel Spaß!

In der Aussprachestunde sind wir zusammen in eine WG eingezogen. Wir hatten uns alle eine Figur ausgedacht, die wir durch einen Namen und eine kurze Lebensgeschichte lebendig machten. Ein Bild von einem Haus wurde gezeigt und dann fing das Reden wirklich an.

Wer wohnt wo? Kann eine konservative Rentnerin ein Dachgeschoss mit dem Fußballprofi Zlatan teilen? Was passiert in der Küche, wenn jemand es liebt zu backen aber zwei Mitbewohner Nussallergiker sind? Was antwortest du, wenn jemand, den du nicht gut kennst, dich um einen Gefallen bittet? Und was ist mit dem Badezimmer, gibt es nur ein einziges?!

Wir verstecken uns und unsere noch nicht perfekte Sprachfähigkeit hier kurz hinter einem anderen Gesicht. Eine Sprache wird für die Wirklichkeit gelernt, um im Alltag benutzt zu werden, und das wird hier durch hypothetische Situationen aus der Wirklichkeit geübt. Nicht nur wie man mit den Mitbewohnern auskommt, sondern auch wie man z.B. ein Telefongespräch mit einem potentiellen Vermieter führt, oder an welche Kriterien und Dinge man denken muss, wenn man nach einer Wohnung in Deutschland sucht.

Du fragst dich als Schwede; wie wäre es, nach Deutschland, in eine Wohnung oder WG einzuziehen? Mach mit, und wir erleben es zusammen!

Text Malin Lundin , 1TY100

 

Photo by Ján Jakub Naništa on Unsplash

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