Geheimnisse, Freundschaft und Liebe, alles an einem Tag gesammelt

9 November, 2018

Mikaela Adolfsson, 1TY02Ä hat eine Rezension über Vierzehn geschrieben:

Ein fast gewöhnlicher Tag im Leben eines vierzehnjährigen Mädchen am ersten Tag nach einem langen Sommerurlaub. Schule, Freunde, Geheimnisse, erste Liebe und Trennung der Eltern sind einige der Dinge, über die man in dem Buch Vierzehn der preisgekrönten Autorin Tamara Bach lesen kann. Das Buch wurde 2016 vom Verlag Carlsen veröffentlicht und es wurde auch in verschiedene Sprachen übersetzt. Read the rest of this entry »

Vierzehn im Unterricht

2 November, 2018

In Vorbereitung auf Tamara Bachs Besuch haben wir die Erzählung Vierzehn im Unterricht besprochen. Dabei diskutierten wir besonders den Erzählstil, aber auch die im Buch porträtierten Probleme Jugendlicher. Die Studenten wurden gebeten, Ihre Eindrücke über das Buch zusammenzufassen, bevor sie in Kleingruppen, verschiedene Fragen besprachen. Im zweiten Teil der Stunde wurden die Ergebnisse vertieft. Das Ende der Stunde wurde für eine kleine Schreibaufgabe genutzt, bei der die Studenten in zwei Minuten einen Tagesablauf in 5 Sätzen in Du -Form beschreiben sollten. Abschliessend las jeder einen Satz vor und so entstand als Gemeinschaftswerk ein ganz neuer Tag. Hier kommen mal drei Varianten unserer Schnellschreibaufgabe:  Read the rest of this entry »

Wie fühlt es sich an, Vierzehn zu sein? Tamara Bach zu Gast bei uns

27 October, 2018

Ein Bericht von Malin Lundin, 1TY100

Viele Bücher werden während der Schulzeit gelesen, viele Geschichten besprochen und Fakten gelernt, aber nur ganz selten passiert was Besonderes damit. Ende September lasen wir das Jugendbuch Vierzehn von Tamara Bach und im Anschluss dazu geschah was Wunderbares; Bach, eine preisgekrönte deutsche Autorin wurde zu einer Gastvorlesung an die Universität hier ins kleine Växjö eingeladen und wir, sowohl Studenten als auch Lehrer, bekamen plötzlich die großartige Chance, den Menschen hinter einer Geschichte kennenzulernen. Read the rest of this entry »

Rosa Elefanten, B-Distanz-Kurs und Lebensläufe?

19 October, 2018

Das Besserwisserteam hat sich letzte Woche zur Redaktionssitzung getroffen. Judith, Ylva, Kirsti, Charlotte und ich, Corina, haben überlegt, welche Themen interessant sein könnten für unser Herbstprogramm. Die Liste wird noch nicht verraten – ich kann schon mal sagen. dass es wieder abwechslungsreich wird! Wir laden natürlich wieder Studenten und andere Interessierte ein, an unserem Blog mitzuwirken. Gibt es Wünsche, worüber wir mal berichten sollen – meldet Euch bei uns!

Dieses schöne Elefantenfoto kommt von: Photo by alexia ellesse on Unsplash

Endlich ist der Sommer vorbei

12 October, 2018

In Växjö fangen die Blätter an gelb zu werden. Es regnet schon wieder viel und es fühlt sich richtig wie Herbst an.
Endlich. Read the rest of this entry »

In der Kürze liegt die Würze – oder von der Schwierigkeit des Schaffensprozesses

5 October, 2018

Unsere Studentin Ute Nickel berichtet über ihren Schaffensprozess:

Kandidataufsatz- upps, verschiedene Gefühle und Gedanken gehen einem durch den Kopf. Welches Thema soll gewählt werden, reicht die Zeit, wie soll die Gesamtarbeit eine Struktur erhalten? Sinnvoll ist, sich Notizen zu den eventuellen Themen in Form von Interessen und Gedanken, Kritiken und auch Fragestellungen zu machen. Wichtig ist, frühzeitig Material zu sichten und den Leseprozess zu starten. Ist das Thema gefunden und vom Betreuer genehmigt, kommt der nächste Schritt: wer die Wahl hat, hat die Qual, im Sinne von nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig schreiben, was für mich die Schwierigkeit an sich darstellte. Read the rest of this entry »

Die Geschichte von Herrn Sommer – ein hybrider Text zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur

14 September, 2018

Hanna Julin hat ihren Bacheloraufsatz über ein literarisches Thema geschrieben.

“Zu der Zeit, da ich noch auf Bäume kletterte, lebte in unserem Dorf […] en Mann mit Namen Herr Sommer […] Herr Sommer war ständig unterwegs. […] Es mochte schneien oder hageln, es mochte stürmen oder wie aus Kübeln giessen, die Sonne mochte brennen, ein Orkan im Anzug sein – Herr Sommer war auf Wanderschaft”. (Süskind 1991, S 16-18) Read the rest of this entry »

Sommer, Sonne und eine wohlverdiente Pause

8 June, 2018

Das erste Jahr mit unserem Blog verging wie im Fluge. Dank unserer fleissigen Studierenden konnten wir fast jede Woche einen Text posten. Vielen Dank an das Redaktionsteam Ylva, Charlotte und Kirsti und an alle, die mit ihren Artikeln zu der bunten Palette beigetragen haben. Im Herbst geht die Arbeit mit neuer Energie weiter – Themen gibt es noch zur Genüge!

Wir nehmen auch gern Themenwünsche entgegen – also mailt uns, wenn ihr irgendwas wissen wollt!

Im Namen der Redaktion, aller Studierenden, Kolleginnen und Kollegen der deutschen Abteilung des Fremdspracheninstituts an der Linné-Universität wünsche ich Euch/Ihnen einen schönen Sommer und bedanke mich fürs Lesen!

Corina Löwe

 

Das Erasmus-Projekt in Berlin

31 May, 2018

Kennst Du Erasmus+? Das ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Gerade dieses EU-Programm ermöglicht auch das jährliche internationale Projekt unserer Fakultät an der Linnéuniversität in Växjö, wo den Studenten im Tyska 2-Kurs die Möglichkeit geboten wird, für zwei Wochen an diesem internationalen Projekt teilzunehmen. Die teilnehmenden Universitäten sind die Linnéuniversität in Växjö, die Adam Mickiewicz Universität in Poznań, Polen, Baruch College in New York, USA, die Universität Ghent in Belgien und zu guter Letzt, die Gastgeber 2018: die Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.

Die Vorbereitungen fingen bereits Anfang des Semesters an, mit Wochen voller Recherche für das kommende Projekt im März. Jedes IP hat sein eigenes Thema und dieses Jahr drehte sich das Projekt um das Thema politische Bildung, Medien und Jugendliche. Wie informieren sich heute junge Menschen über Politik und welche Medien werden als zuverlässig angesehen? Wie gehen Jugendliche mit dem Phänomen „Fake News” um? Gerade diese Fragestellungen sollte jede Studentengruppe aus den verschiedenen Ländern mit Hilfe eines Länderberichtes beantworten und bei einem gemeinsamen Seminar in Berlin die Ergebnisse sowohl präsentieren als auch mit den übrigen Studenten diskutieren. Danach wurden alle Studenten in gemischte Gruppen aufgeteilt, um gemeinsam mit verschiedenen Teilfragen zum Thema weiter zu arbeiten.

Doch das Erasmus-Projekt bietet uns noch mehr als nur Länderberichte und Gruppenarbeiten: Zum Projekt gehören auch Stadtrundgänge, Expertenvorträge und Ausflüge. In Berlin durften wir u.a. den Bundestag, die Landeszentrale für politische Bildung, das Weizenbaum-Institut an der Freien Universität Berlin und das Abgeordnetenhaus besuchen. Das Tollste am Projekt ist aber trotzdem der „soziale“ Aspekt – einfach neue Menschen kennenzulernen und voneinander zu lernen, was auch letztendlich das Ziel des Erasmus-Programmes ist. Ganz ehrlich: Studenten heutzutage haben es richtig gut!

Hier kannst Du mehr über Erasmus+ erfahren: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/about_de

 

 

Wie überwindet man seine Fremdsprachenverwendungsangst

25 May, 2018

Josef Rudbergs Bacheloraufsatz trägt den Titel:

„Sprecht Deutsch, bitte!“ Die Fremdsprachenverwendung unter schwedischen SchülerInnen in Bezug auf ihre Fremdsprachenverwendungsangst und Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten

Als ich eine Schule in Südschweden besuchte, sah ich, dass die SchülerInnen gar kein Deutsch benutzten, auch wenn die Lehrerin nur auf Deutsch sprach. Zuerst dachte ich: Vielleicht sprechen sie kein Deutsch, weil sie sich zu unsicher sind. Zu meiner Überraschung aber sah ich, dass dieser Trend auch im Englischunterricht auftauchte. Im Schweden können die meisten fließend Englisch sprechen, in dieser Klasse aber sprach niemand Englisch. Die beobachtete Diskrepanz zwischen den eigentlichen Fertigkeiten der Schüler und Schülerinnen und der fehlenden Anwendung der Sprachkenntnisse brachte mich zu dem Schluss, dass die Fertigkeit der SchülerInnen nicht entscheidend sein muss.

Das Thema meines Aufsatzes ist also, warum die SchülerInnen die Fremdsprache nicht verwenden. Aus diesem Grund habe ich eine Umfrage benutzt, die nach der Fremdsprachenverwendungsangst, den Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten und der tatsächlichen Fremdsprachenverwendung unter SchülerInnen im Südschweden fragt. Zu diesem Zweck hatte ich vier Forschungsfragen:

1a)     Wie hoch ist die selbst eingeschätzte Fremdsprachenverwendungsangst (FSVA) der SchülerInnen?

1b)    Wie hoch ist ihre selbst eingeschätzte Fremdsprachenverwendung (FSV)?

1c)     Wie hoch ist ihre selbst eingeschätzte Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten (FSVF)?

2)      Wie korrelieren diese Faktoren?

Die Ergebnisse dieser Studie sind, dass die SchülerInnen ihre Angst  relativ hoch bewerten und ihre Fertigkeiten dagegen niedrig. Außerdem gibt es keine großen Unterschiede, wie oft sie die Fremdsprache verwenden; die Fremdsprachenverwendung ist im Allgemein gering. Ein weiteres Ergebnis ist, dass je mehr die SchülerInnen die Fremdsprache verwenden, desto höher werden ihre Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten und desto niedriger wird ihre Fremdsprachenverwendungsangst. Also muss der Lehrer den Willen der SchülerInnen zum Sprechen fördern.

Nun, was habe ich gelernt beim Aufsatzschreiben? Hauptsächlich, wie man sich auf Deutsch wissenschaftlich ausdrückt. Glücklicherweise hatte ich eine Menge von Texten, die mir gewisse akademisch korrekten Phrasen und Wörtern aufgezeigt haben. Darüber hinaus habe ich auch gelernt, wie man eine Umfrage durchführt und eine Statistik aufbaut, um die Daten zu verdeutlichen.

Ich habe mit meiner Studie auch gezeigt, dass es nicht reicht, Fertigkeiten zu haben und fähig zu sein: Man muss auch den Willen zum Sprechen haben. Deswegen wäre es das Ziel zukünftiger Forschungen, Methoden zu finden, die diesen Willen fördern.

Hier kommt ein Link zum Aufsatz!