Was macht eine Praktikantin am Institut?

November 23rd, 2017 by besserwisser

Antonia Kroth, Skandinavistik-Studentin von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit einem Interesse für Deutsch als Fremdsprache, hat bei uns am Deutschinstitut ein Praktikum absolviert. Zwei Monate hat sie bei uns gearbeitet. Im Gespräch mit Corina Löwe summiert sie ihre Eindrücke:

Warum hast du die Linnéuniversität für dein Praktikum gewählt? 

Ich kannte die Universität bereits aus meinem Austauschjahr hier in Växjö und mir sind Campus, Stadt und Leute ans Herz gewachsen. Einer meiner Kommilitonen aus Kiel machte damals ein Praktikum und ich überlegte, ob das nicht eine interessante Möglichkeit für mich wäre. Ich war begeistert von der angenehmen und freundlichen Lernatmosphäre und  dem ungezwungenen Umgang zwischen Dozenten und Studierenden.

Durch verschiedene Vereine und Projekte kam ich dann zurück in Kiel immer wieder mit dem Berufsfeld Deutsch als Fremdsprache in Kontakt. So führte eins zum anderen:  Ich schickte eine Bewerbungsmail an Thomas und ein paar Monate später hieß es für mich ein zweites Mal Koffer packen und ab nach Schweden zum Praktikum.

Berichte etwas über deine Arbeitsaufgaben

Ich würde sagen, den Kern meiner Arbeit im Rahmen des Praktikums bildeten die Unterrichtseinheiten,die ich planen und durchführen konnte. Da ich im Voraus nur wenig Erfahrung in diesem Bereich hatte, stellte mich das immer wieder vor Herausforderungen, die ich gerne annahm. Zusätzlich bekam ich noch viele weitere spannende Einblicke in die Arbeitsfelder an einer Universität und allgemein interne Abläufe. Ich habe z.B. eine kleine Ausstellung organisiert und war mit am Start dieses Blogs beteiligt.

Was hast du gelernt im Praktikum?

Für mich war es besonders spannend, die Unterschiede zwischen der Rolle der Lehrperson und der des Studenten direkt zu erfahren, wie alles zusammenspielt und wie man zusammen arbeitet – Eigen- und Fremdwahrnehmung sind dabei zwei wichtige Stichwörter für mich.

Berichte über ein schönes Erlebnis 

Da fällt es mir schwer mich zu entscheiden! Einen denkwürdigen Abend hatte ich relativ zu Beginn des Praktikums, als wir den Bachelorabschluss einer lieben Freundin gefeiert haben.

Hast du einen Lieblingsort in Växjö und Umgebung, den du empfehlen kannst?

Ich habe gerne die Mittagspause genutzt und eine Runde um den Trummen (so heisst der See) gedreht. Das ist entspannend und die Luft und Bewegung erfrischen den Kopf im Büroalltag. Zu Beginn meines Praktikums konnte man abends noch gut gemeinsam an einer der vielen Feuerstellen rund um die Seen sitzen, das waren besondere Momente.

Außerdem ist das Kafé De Luxe im Zentrum ein bisschen zu einem zweiten Wohnzimmer hier in Växjö geworden. Dort habe ich immer wieder gerne mit Freunden den Tag angefangen oder ausklingen lassen.

Was haben wir von Antonia gelernt? 

Corina meint dazu: Antonia hat frischen Wind in unseren Alltag gebracht und mit viel Engagement und neuen Ideen den Konversations- und Ausspracheunterricht belebt. Mir hat besonders gut gefallen, dass Antonia immer zuerst Möglichkeiten gesehen hat, auch wenn manche Situationen nicht ganz leicht zu meistern waren. Unsere Studierenden habe ihre fröhliche Art sehr zu schätzen gelernt! Auch, dass Antonia immer ein offenes Ohr für alle Studierenden und KollegInnen gehabt hat, hat uns sehr gefallen. Sie hat sehr eigenständig mit den die ihr übertragenen Aufgaben gearbeitet. Wir wünschen ihr alles Gute auf ihrem weiteren Weg – vielleicht wird sie ja doch noch Lehrerin! Zukünftige Arbeitgeber können sich über eine Mitarbeiterin wie Antonia nur freuen.

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