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Die Geschichte von Herrn Sommer – ein hybrider Text zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratu

Friday, September 14th, 2018

Hanna Julin hat ihren Bacheloraufsatz über ein literarisches Thema geschrieben.

“Zu der Zeit, da ich noch auf Bäume kletterte, lebte in unserem Dorf […] en Mann mit Namen Herr Sommer […] Herr Sommer war ständig unterwegs. […] Es mochte schneien oder hageln, es mochte stürmen oder wie aus Kübeln giessen, die Sonne mochte brennen, ein Orkan im Anzug sein – Herr Sommer war auf Wanderschaft”. (Süskind 1991, S 16-18) (more…)

Sommer, Sonne und eine wohlverdiente Pause

Friday, June 8th, 2018

Das erste Jahr mit unserem Blog verging wie im Fluge. Dank unserer fleissigen Studierenden konnten wir fast jede Woche einen Text posten. Vielen Dank an das Redaktionsteam Ylva, Charlotte und Kirsti und an alle, die mit ihren Artikeln zu der bunten Palette beigetragen haben. Im Herbst geht die Arbeit mit neuer Energie weiter – Themen gibt es noch zur Genüge!

Wir nehmen auch gern Themenwünsche entgegen – also mailt uns, wenn ihr irgendwas wissen wollt!

Im Namen der Redaktion, aller Studierenden, Kolleginnen und Kollegen der deutschen Abteilung des Fremdspracheninstituts an der Linné-Universität wünsche ich Euch/Ihnen einen schönen Sommer und bedanke mich fürs Lesen!

Corina Löwe

 

Das Erasmus-Projekt in Berlin

Thursday, May 31st, 2018

Kennst Du Erasmus+? Das ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Gerade dieses EU-Programm ermöglicht auch das jährliche internationale Projekt unserer Fakultät an der Linnéuniversität in Växjö, wo den Studenten im Tyska 2-Kurs die Möglichkeit geboten wird, für zwei Wochen an diesem internationalen Projekt teilzunehmen. Die teilnehmenden Universitäten sind die Linnéuniversität in Växjö, die Adam Mickiewicz Universität in Poznań, Polen, Baruch College in New York, USA, die Universität Ghent in Belgien und zu guter Letzt, die Gastgeber 2018: die Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.

Die Vorbereitungen fingen bereits Anfang des Semesters an, mit Wochen voller Recherche für das kommende Projekt im März. Jedes IP hat sein eigenes Thema und dieses Jahr drehte sich das Projekt um das Thema politische Bildung, Medien und Jugendliche. Wie informieren sich heute junge Menschen über Politik und welche Medien werden als zuverlässig angesehen? Wie gehen Jugendliche mit dem Phänomen „Fake News” um? Gerade diese Fragestellungen sollte jede Studentengruppe aus den verschiedenen Ländern mit Hilfe eines Länderberichtes beantworten und bei einem gemeinsamen Seminar in Berlin die Ergebnisse sowohl präsentieren als auch mit den übrigen Studenten diskutieren. Danach wurden alle Studenten in gemischte Gruppen aufgeteilt, um gemeinsam mit verschiedenen Teilfragen zum Thema weiter zu arbeiten.

Doch das Erasmus-Projekt bietet uns noch mehr als nur Länderberichte und Gruppenarbeiten: Zum Projekt gehören auch Stadtrundgänge, Expertenvorträge und Ausflüge. In Berlin durften wir u.a. den Bundestag, die Landeszentrale für politische Bildung, das Weizenbaum-Institut an der Freien Universität Berlin und das Abgeordnetenhaus besuchen. Das Tollste am Projekt ist aber trotzdem der „soziale“ Aspekt – einfach neue Menschen kennenzulernen und voneinander zu lernen, was auch letztendlich das Ziel des Erasmus-Programmes ist. Ganz ehrlich: Studenten heutzutage haben es richtig gut!

Hier kannst Du mehr über Erasmus+ erfahren: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/about_de

 

 

Wie überwindet man seine Fremdsprachenverwendungsangst

Friday, May 25th, 2018

Josef Rudbergs Bacheloraufsatz trägt den Titel:

„Sprecht Deutsch, bitte!“ Die Fremdsprachenverwendung unter schwedischen SchülerInnen in Bezug auf ihre Fremdsprachenverwendungsangst und Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten

Als ich eine Schule in Südschweden besuchte, sah ich, dass die SchülerInnen gar kein Deutsch benutzten, auch wenn die Lehrerin nur auf Deutsch sprach. Zuerst dachte ich: Vielleicht sprechen sie kein Deutsch, weil sie sich zu unsicher sind. Zu meiner Überraschung aber sah ich, dass dieser Trend auch im Englischunterricht auftauchte. Im Schweden können die meisten fließend Englisch sprechen, in dieser Klasse aber sprach niemand Englisch. Die beobachtete Diskrepanz zwischen den eigentlichen Fertigkeiten der Schüler und Schülerinnen und der fehlenden Anwendung der Sprachkenntnisse brachte mich zu dem Schluss, dass die Fertigkeit der SchülerInnen nicht entscheidend sein muss.

Das Thema meines Aufsatzes ist also, warum die SchülerInnen die Fremdsprache nicht verwenden. Aus diesem Grund habe ich eine Umfrage benutzt, die nach der Fremdsprachenverwendungsangst, den Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten und der tatsächlichen Fremdsprachenverwendung unter SchülerInnen im Südschweden fragt. Zu diesem Zweck hatte ich vier Forschungsfragen:

1a)     Wie hoch ist die selbst eingeschätzte Fremdsprachenverwendungsangst (FSVA) der SchülerInnen?

1b)    Wie hoch ist ihre selbst eingeschätzte Fremdsprachenverwendung (FSV)?

1c)     Wie hoch ist ihre selbst eingeschätzte Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten (FSVF)?

2)      Wie korrelieren diese Faktoren?

Die Ergebnisse dieser Studie sind, dass die SchülerInnen ihre Angst  relativ hoch bewerten und ihre Fertigkeiten dagegen niedrig. Außerdem gibt es keine großen Unterschiede, wie oft sie die Fremdsprache verwenden; die Fremdsprachenverwendung ist im Allgemein gering. Ein weiteres Ergebnis ist, dass je mehr die SchülerInnen die Fremdsprache verwenden, desto höher werden ihre Fremdsprachenverwendungsfertigkeiten und desto niedriger wird ihre Fremdsprachenverwendungsangst. Also muss der Lehrer den Willen der SchülerInnen zum Sprechen fördern.

Nun, was habe ich gelernt beim Aufsatzschreiben? Hauptsächlich, wie man sich auf Deutsch wissenschaftlich ausdrückt. Glücklicherweise hatte ich eine Menge von Texten, die mir gewisse akademisch korrekten Phrasen und Wörtern aufgezeigt haben. Darüber hinaus habe ich auch gelernt, wie man eine Umfrage durchführt und eine Statistik aufbaut, um die Daten zu verdeutlichen.

Ich habe mit meiner Studie auch gezeigt, dass es nicht reicht, Fertigkeiten zu haben und fähig zu sein: Man muss auch den Willen zum Sprechen haben. Deswegen wäre es das Ziel zukünftiger Forschungen, Methoden zu finden, die diesen Willen fördern.

Hier kommt ein Link zum Aufsatz!

Die Sonne scheint, der Campus leert sich

Wednesday, May 16th, 2018

LNU

Die Sonne lacht, es ist Mitte Mai und man merkt eine deutliche Veränderung. Die meisten Vorlesungen sind bereits abgeschlossen. Die Studierenden bereiten sich auf die Prüfungen vor. Die Hektik und das pulsierende Leben am Campus wird eingetauscht gegen einen ruhigeren Takt, was aber nicht bedeutet, dass das Frühjahrssemester bereits abgeschlossen ist. Noch gibt es viele Aktivitäten!

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Bis zu ein Jahr ins Ausland, ohne Kosten, ohne Voraussetzung und eine ganze Reihe an neuen Erfahrungen – Klingt nach einem Traum? Ist aber Realität!

Saturday, May 5th, 2018

Das Ganze nennt sich Europäischer Freiwilligendienst, beziehungsweise European Voluntary Service (EVS) und bietet jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Solange Du also die Altersgrenze nicht überschreitest, kannst Du Dich problemlos bewerben. (more…)

Alternative für Deutschland und Schwedendemokraten – vergleichbare Parteien?

Wednesday, May 2nd, 2018

Charlotte Renström über ihre Bachelorarbeit: Rechtspopulismus in Schweden und Deutschland

Als Studentin eines internationalen Verwaltungsprogramms interessiere ich mich sehr für Politik, sowohl in Schweden als auch im Ausland. Die rechtspopulistische Welle, die sich in jüngster Zeit vor allem in Europa verbreitet hat, hat es mehreren rechtspopulistischen Parteien ermöglicht, bedeutende Wahlerfolge zu erzielen. In Schweden sind die Schwedendemokraten (SD) bereits seit 2010 im schwedischen Reichstag vertreten, und bei den deutschen Wahlen 2017 trat die Alternative für Deutschland (AfD) schließlich durch die Tür des deutschen Bundestages. (more…)

Nur Schweizer Schokolade und Berge oder wie ist das Leben in der Schweiz?

Friday, April 20th, 2018

Dennis Busch, Student des Programms Internationale Administration mit Sprache, hat einige Zeit in der Schweiz gewohnt und beschreibt seine Eindrücke.

Mein Leben in der Schweiz.

Der größte Unterschied zwischen dem Leben in der Schweiz und in Schweden würde ich sagen sind die Leute, die in der Schweiz wohnen. Die sind viel offener und oft auch zugänglicher, wenn es um das private Leben geht. Beruflich sind sie genauso pünktlich und ernsthaft wie die Schweden. Der größte Nachteil in der Schweiz ist der Verkehr. Es dauert unheimlich lang, wenn du zur falschen Zeit irgendwo mit dem Auto hinfahren willst, wegen des Staus. Du musst wissen, welche Strassen du nehmen willst und welche du besser meiden solltest. Dagegen ist der öffentliche Verkehr, z.B. die Schweizer Eisenbahn, super! Das kann man ja nicht wirklich sagen über den in Schweden.

Was mich auch super angemacht hat, ist die tolle Lage der Schweiz. Im Herzen von Europa findest du dieses kleine Land. Nie hast du ein anderes Land weit weg, Italien, Frankreich, Deutschland, Liechtenstein oder Österreich sind alle dicht bei. Schon in der Schweiz kriegst du das Gefühl, dass du nicht nur in einem Land wohnst, weil die Schweiz vier verschiedene Sprachen verwendet. In der Westschweiz spricht man Französisch, im Norden spricht man Deutsch, im Süden spricht man Italienisch und in den Bergen Rätoromanisch.

Was mir in Schweden nach meiner Zeit in der Schweiz fehlt, sind die Berge. Die Landschaft in der Schweiz ist einfach wunderschön. Südschweden ist halt ganz flach.

Eine andere tolle Sache ist, dass du sehr viel verdienst in der Schweiz. Du zahlst nur ca. zwölf Prozent Steuern, du kriegst immer einen dreizehnten Monatslohn, du bekommst auch sehr häufig einen großzügigen Bonus. Der Lebensunterhalt hingegen ist aber teuer in der Schweiz. Eine Wohnung zu mieten kostet locker 2000 CHF (1700 Euro) im Monat und zwar nicht für eine luxuriöse Wohnung, denn die kosten viel mehr. Ein Normaleinkommen für einen Vollzeitarbeiter liegt zwischen 5000 bis 7000 CHF.

Was zu den Kosten noch hinzu kommt, ist die obligatorische Krankenkassenversicherung. Der Beitragssatz berechnet sich nach Risikogruppen. Je schlimmer die Risikogruppe ist, in die du eingestuft wirst, desto teurer wird es. das bedeutet auch, je älter du wirst, desto teurer wird deine Krankenversicherung, was ich ganz schlimm finde.

Summa summarum, die Schweiz ist ein tolles Land. Es wird einfach immer Vor- und Nachteile überall geben.

Interkulturelle Fundstücke oder was man so alles in Berlin erleben kann

Friday, April 13th, 2018

Parken in Berlin – von Kirsti Ferch, 1TY200

Nach einem langen Tag an der Hochschule gehen wir zufrieden und erschöpft zum Kleinbus zurück. Es regnet und die milde Luft trägt den erdigen Duft des Vorfrühlings in sich. Die Berliner Parklücken sind rar und eng und das Ausparken wird zur Herausforderung. Nach mehreren Minibewegungen ist das Auto aus der Lücke heraus und wir wollen gerade losfahren, als uns eine Frau fast in den Wagen springt. (more…)

Wie sieht ein Tag im Studium aus?

Friday, April 6th, 2018

Wie sieht eigentlich ein Tag im Studium aus? Selbstverständlich sieht es bei jedem anders aus und wir alle haben verschiedene Vorstellungen von dem Studienalltag.
Einige sind produktiv und motiviert, andere nicht und einige sind beides – und zwar Tag und Nacht. (more…)