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Nur Schweizer Schokolade und Berge oder wie ist das Leben in der Schweiz?

Friday, April 20th, 2018

Dennis Busch, Student des Programms Internationale Administration mit Sprache, hat einige Zeit in der Schweiz gewohnt und beschreibt seine Eindrücke.

Mein Leben in der Schweiz.

Der größte Unterschied zwischen dem Leben in der Schweiz und in Schweden würde ich sagen sind die Leute, die in der Schweiz wohnen. Die sind viel offener und oft auch zugänglicher, wenn es um das private Leben geht. Beruflich sind sie genauso pünktlich und ernsthaft wie die Schweden. Der größte Nachteil in der Schweiz ist der Verkehr. Es dauert unheimlich lang, wenn du zur falschen Zeit irgendwo mit dem Auto hinfahren willst, wegen des Staus. Du musst wissen, welche Strassen du nehmen willst und welche du besser meiden solltest. Dagegen ist der öffentliche Verkehr, z.B. die Schweizer Eisenbahn, super! Das kann man ja nicht wirklich sagen über den in Schweden.

Was mich auch super angemacht hat, ist die tolle Lage der Schweiz. Im Herzen von Europa findest du dieses kleine Land. Nie hast du ein anderes Land weit weg, Italien, Frankreich, Deutschland, Liechtenstein oder Österreich sind alle dicht bei. Schon in der Schweiz kriegst du das Gefühl, dass du nicht nur in einem Land wohnst, weil die Schweiz vier verschiedene Sprachen verwendet. In der Westschweiz spricht man Französisch, im Norden spricht man Deutsch, im Süden spricht man Italienisch und in den Bergen Rätoromanisch.

Was mir in Schweden nach meiner Zeit in der Schweiz fehlt, sind die Berge. Die Landschaft in der Schweiz ist einfach wunderschön. Südschweden ist halt ganz flach.

Eine andere tolle Sache ist, dass du sehr viel verdienst in der Schweiz. Du zahlst nur ca. zwölf Prozent Steuern, du kriegst immer einen dreizehnten Monatslohn, du bekommst auch sehr häufig einen großzügigen Bonus. Der Lebensunterhalt hingegen ist aber teuer in der Schweiz. Eine Wohnung zu mieten kostet locker 2000 CHF (1700 Euro) im Monat und zwar nicht für eine luxuriöse Wohnung, denn die kosten viel mehr. Ein Normaleinkommen für einen Vollzeitarbeiter liegt zwischen 5000 bis 7000 CHF.

Was zu den Kosten noch hinzu kommt, ist die obligatorische Krankenkassenversicherung. Der Beitragssatz berechnet sich nach Risikogruppen. Je schlimmer die Risikogruppe ist, in die du eingestuft wirst, desto teurer wird es. das bedeutet auch, je älter du wirst, desto teurer wird deine Krankenversicherung, was ich ganz schlimm finde.

Summa summarum, die Schweiz ist ein tolles Land. Es wird einfach immer Vor- und Nachteile überall geben.

Interkulturelle Fundstücke oder was man so alles in Berlin erleben kann

Friday, April 13th, 2018

Parken in Berlin – von Kirsti Ferch, 1TY200

Nach einem langen Tag an der Hochschule gehen wir zufrieden und erschöpft zum Kleinbus zurück. Es regnet und die milde Luft trägt den erdigen Duft des Vorfrühlings in sich. Die Berliner Parklücken sind rar und eng und das Ausparken wird zur Herausforderung. Nach mehreren Minibewegungen ist das Auto aus der Lücke heraus und wir wollen gerade losfahren, als uns eine Frau fast in den Wagen springt. (more…)

Wie sieht ein Tag im Studium aus?

Friday, April 6th, 2018

Wie sieht eigentlich ein Tag im Studium aus? Selbstverständlich sieht es bei jedem anders aus und wir alle haben verschiedene Vorstellungen von dem Studienalltag.
Einige sind produktiv und motiviert, andere nicht und einige sind beides – und zwar Tag und Nacht. (more…)

Teste deine Kenntnisse mit der Goetheprüfung

Tuesday, March 27th, 2018

Wie gut kann ich Deutsch? Welches Sprachniveau brauche ich eigentlich, wenn ich in Deutschland einen Sommerjob annehmen, eine Arbeitsstelle suchen oder vielleicht sogar studieren möchte? Stellst du dir solche Fragen, dann ist es Zeit, dich für die Goetheprüfung anzumelden.

Am 05. Mai führen wir an der Linnéuniversität einen Prüfungstag durch, bei dem alle Niveaus von A1- C2 geprüft werden.

Mehr Information zur Prüfung und zur Anmeldung  (more…)

Das “beliebteste Streitobjekt” beim Deutschlernen

Friday, March 23rd, 2018

Elisabeth Grün Johansson hat einen Bacheloraufsatz (Kandidataufsatz) zum Thema : Die Rolle der expliziten Grammatikvermittlung beim Lernen von Deutsch als Fremdsprache: Eine kontrastive Lehrbuchanalyse von drei Lehrbüchern der Stufe 1 des schwedischen Gymnasiums geschrieben. Über ihre Motivation, sich mit dem Thema zu beschäftigen, und ihre Arbeit mit dem Aufsatz gibt sie hier Auskunft:  (more…)

Wie geht die Geschichte weiter?

Friday, March 16th, 2018
Eine Aufgabe im Literaturunterricht besteht darin, Irmgard Keuns Roman Gilgi-eine von uns (1931) auf ca. 1 Seite weiter zu schreiben. Die Studierenden sollen dabei versuchen, die im Roman verwendete Sprache zu benutzen. Sie müssen sich auch in die Zeit hineindenken und natürlich sollen sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen.
Arild Johannes Petrovic hat sich folgende Gedanken gemacht: “Ich habe sie so geschrieben weil Gilgi sehr unglücklich gewesen ist, und so etwas verschwindet nicht so leicht. Ich denke, sie hat eine ziemlich fixe Idee, und kann nicht ganz klar denken”.

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Warum lesen wir?

Friday, March 9th, 2018

Diese Frage stellten wir uns im Literaturunterricht.

Das Lesen in einer Fremdsprache stellt besondere Herausforderungen an die Leser, die sich die Sprache und den Inhalt gleichzeitig erschliessen müssen. Es bringt aber auch viele Vorteile, wie unsere Studenten bezeugen. (more…)

Werden einmal Maschinen Übersetzer ersetzen? Interview mit Jenny Ström Herold, Lektorin für Deutsch

Friday, March 2nd, 2018

Ein Interview mit Jenny Ström Herold (15.02.2018) über ihren Berufsweg, ihre Arbeitsgebiete an der Universität, ihre Forschung und Hobbies. Das Interview führte Kirsti Ferch, Studentin 1TY200

Was wolltest du werden, als du klein warst?

Ich hatte nie einen direkten Beruf im Sinn, als ich klein war. Aber ich war immer in der Bibliothek, habe gern gelesen und geschrieben und war vor allem sehr neugierig auf andere Sprachen.

Sprechen deine Eltern Fremdsprachen? Haben sie dich beeinflusst?

Nein. Aber wir waren oft in Deutschland, manchmal auch in Österreich und der Schweiz. Ich war immer neugierig, Sprachen haben mich fasziniert. Ich habe die Schilder und Zeitschriften gelesen und wollte wissen, was das bedeuten könnte. Und das Deutsche liegt ja dem Schwedischen sehr nahe. Manchmal gab es deutsche Filme im Fernsehen und ich konnte dann zuhören und mit dem Untertext vergleichen. Viel verstehen konnte ich ja noch nicht, denn  Deutsch hatten wir erst ab der 7. Klasse. Aber interessiert man sich dafür, kann man schon ein bisschen herausbekommen. (more…)

Mehr Schein als Sein? Inwiefern ist Gottfried Kellers Novelle “Kleider machen Leute” noch aktuell

Tuesday, February 27th, 2018

Wir sind soziale Wesen und für uns ist es wichtig, einen guten Eindruck zu machen und von anderen Menschen akzeptiert zu werden. Im 19. Jahrhundert schrieb Keller seine Erzählung Kleider machen Leute (1874), in der er das Thema „Schein und Sein“ aufgreift. Dieses Thema wurde schon früher vielmals diskutiert, z. B.  schrieb der griechischer Philosoph Platon über „Schein und Sein“. Und heute ist die Aussage „Mehr Schein als Sein“ aktueller als je zuvor, weil wir sehr viel Geld ausgeben und Mühe auf das äußere Image legen und in einer digitalisierten Welt unsere sozialen Profile im Netz aufbauen. (more…)

Man får aldrig långtråkigt – att läsa tyska i Berlin! (intervju på svenska)

Wednesday, February 14th, 2018

Emma Mårtensson, 19 år från Växjö, har läst en termin tyska (1TY101)  i Berlin och här svarar hon på våra frågor.

Varför valde du att läsa i Berlin? Jag ville göra något annat efter studenten, både bo i ett annat land och flytta hemifrån, men kände mig inte redo för att börja ett helt program och därmed var kursen i Berlin perfekt.

Varför valde du att läsa tyska i Berlin? Jag visste inte riktigt vad jag skulle förvänta mig, jag trodde dock att det skulle vara mer schemalagd tid i skolan men vi hade mycket fritid. Det var även mindre klasser än jag trodde på förhand vilket gjorde att man fick mer tid med läraren och möjlighet att lära sig mer.

Hur kom det sig att du började intressera dig för just tyska? Jag har alltid haft ett intresse för språk och har även haft turen att alltid haft lärare som gjort ämnet intressant och roligt vilket gjort att man alltid velat utvecklas i språket! (more…)